BU Versicherung mit vereinfachter Risikoprüfung

Oder: Oft geht doch noch was…

Ich kriege doch keine BU mehr

Mit meinen Vorerkrankungen und Zipperlein nimmt mich doch eh keiner mehr. Oder die wollen riesige Zuschläge von mir haben.

Ich habs schon probiert: Absage kassiert

Vor 3 Jahren hab ich schonmal einen Antrag bei der XY gestellt – die haben mich aber glatt abgelehnt. Jetzt steh ich doch in sicherlich in so einer komischen Datei?

Mein Vertreter sagt: zwecklos

Er meint, ich hätte nur eine Chance, wenn ich einige Dinge gar nicht erst angebe – das wäre ja auch nicht so schlimm, ein paar Macken hätte ja jeder.

Immer wieder erhalte ich  solche Anfragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Erstaunlich nur: Relativ oft gelingt es mir in diesen problematischen Fällen, für den Kunden doch noch eine ganz normale BU Versicherung zu bekommen.
Allerdings ist hier ggfls. einiges mehr an Fleißarbeit vorab zu leisten. Heisst:
Sie müssen dabei mitarbeiten.
Zusätzlich
zu den ganz normalen Vorbereitungen vor einem Abschluss, die ich hier gern nochmals wiederhole:

  • Wie wurden die Krankheiten vom Arzt genau bezeichnet, was steht darüber genau
    in Ihrer Krankenakte?
  • Welche Diagnosen stehen in der persönlichen Arztakte?
    Sind diese Diagnosen gesichert oder nur V.a.?  ( =Verdacht auf )
  • Was wurde ggfls. durch den Arzt bei der Krankenkasse abgerechnet?
  • seit wann genau besteht evtl. Beschwerde- oder Behandlungsfreiheit?
  • Gibt es evtl. sogar anders lautende Befunde anderer (Fach-) Ärzte?
  • ….

All diese Punkte (und noch einiges mehr) muss vorab sauber aufgearbeitet und vorbereitet werden, um dann im Rahmen einer sog. Risikovoranfrage bei den
entsprechenden  Gesellschaften geprüft zu werden.
Im Idealfall nimmt der Versicherer den Antrag doch noch ganz normal an.
Unter Umständen verlangt er einen Risikozuschlag oder möchte einen Leistungsausschluss vereinbaren. Immerhin Optionen, die wir dann aber ausführlich besprechen, um gemeinsam das pro und contra abzuwägen

Glatte Ablehnungen sind dagegen relativ selten – hier bieten sich dann im Wesentlichen nur noch zwei weitere Optionen an:

Option 3 – aufgeben und auf den wichtigen Versicherungsschutz verzichten – lasse ich jetzt mal außen vor!

1. Option:
Versicherung der BU über betriebliche Altersversorgung im Rahmen eines Gruppenvertrages

Auch wenn ich generell der Ansicht bin, daß ein BU Vertrag in der betr. AV nichts verloren hat: Im geschilderten Fall kann es u.U. eine sinnvolle Option sein. Wenn Ihr Arbeitgeber so etwas anbietet und in einem solchen Vertrag viele Mitarbeiter eingeschlossen sollen, verzichten einige Versicherungsgsellschaften auf eine strenge, normale Risikoprüfung: Gesundheitsfragen werden nur verkürzt gestellt oder sogar ganz durch eine sogenannte Dienstobliegenheitserklärungersetzt. Hier bestätigt z.B. der Arbeitgeber, daß die zu versichernde Person die letzten zwei Jahre nicht mehr als drei/vier Wochen ununterbrochen krank geschrieben war und nicht an bestimmten Krankheiten (z.B. Krebs, Herzkrankheiten, MS o.ä.) leidet. Klingt einfach und lösbar!
Aber Achtung: Weniger oder verkürzte Gesundheitsfragen bedeuten nicht, dass man da leichtsinnig über die Fragen hinweg huschen darf!
Oft steckt der Teufel im Detail – man sollte also sehr genau prüfen (lassen), wie die einzelnen Fragen formuliert sind und wie sie zu beantworten sind!

Oftmals gibt es die Möglichkeit eines Gruppenvertrages auch ganz normal als privater BU Vertrag. Voraussetzung ist dabei Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen (Techniker, Ärzte, Akademische Leitung o.ä.) Um zu erfahren, ob das in Ihrem Falle passt hilft nur: Nachfragen bei Spezialisten!

2. Option:

BU Versicherung im Rahmen sog. Sonderaktionen mit verkürzter Risikoprüfung

Selbst wenn die Möglichkeit der bAV nicht besteht (weil z.B. der AG keine  entsprechende Gruppenvereinbarung mit einem Versicherer hat – das geht leider meist erst ab einer gewissen Firmengröße) oder weil man diese Möglichkeit auf keinen Fall nutzen möchte, ist dennoch nicht alle Hoffnung auf einen brauchbaren BU Vertrag verloren:

Immer wieder bieten nämlich  Versicherungsgesellschaften Aktionen an, um BU Schutz mit vereinfachter Gesundheitsprüfung zu erhalten. Oft sind diese Aktionen zeitlich befristet – der Höhe nach limitiert  – oder nur für bestimmte Berufsgruppen zugelassen.

Hinzu kommen manchmal Begrenzungen bzgl. versicherbare Summen, Dynamik, Berufsgruppen  oder Laufzeiten.

Dennoch haben wir über diesen Weg schon vielen Kunden zur passenden Absicherung verhelfen können.
Aber auch hier gilt wieder: Sorgfältige Prüfung der Gesundheitsangaben sind elementar! Evtl. muss man hier auch Aktionen von zwei oder mehr Gesellschaften kombinieren, um auf entsprechend gewünschte Absicherungshöhen zu kommen.

Um es auch klar zu sagen: Derartige Aktionen sind meiner Ansicht nach absolut nichts für Do It Yourself – gerade wenn mehrere Aktionen kombiniert werden sollen. Da gilt es, einige Spielregeln zu kennen und zu beachten.

Aber nicht nur für solche Problemfälle kann eine solche BU – Aktion eine gute Lösung sein:
Immer bleibt – auch bei sorgfältigster Beantwortung aller Gesundheitsfragen – ein minimales Restrisiko, dass man doch irgendetwas übersehen hat, was einem dann im Ernstfall schmerzhaft auf die Füße fällt – oder platt formuliert:
Je weniger Fragen ein Versicherer stellt, je kürzer der abgefragte Zeitraum ist, desto geringer ist die Gefahr, hier versehentlich ins berühmte Fettnäpfchen zu treten – solche Aktionen mit verkürzten Fragen und Zeiträumen bringen hier unter Umständen erhöhte Rechtssicherheit.
Zudem werden in vielen Aktionen auch keine Fragen nach besonderen Hobbies gestellt: So mancher Fallschirmspringer, Taucher  oder Moto-Cross Fahrer hat sich schon drüber gefreut, dass wir so erhebliche Risikozuschläge vermeiden konnten.

Sie sehen: Es lohnt sich also durchaus, sich mit diesem Thema zu befassen, wenn Sie auf der Suche nach einer passenden BU Versicherung sind.

Hier ist der Markt aber ständig in Bewegung: Neue Aktionen kommen dazu, alte Aktionen werden eingestellt. Daher sollten Sie hier öfter einmal vorbei schauen – oder Sie tragen sich einfach unten meinen speziellen Newsletter. So verpassen Sie garantiert keine Aktion.

Was ist zu tun?

Man hätte gerne eine BU Versicherung, bekommt aber keine

Kein Fall ist wie der Andere und wie es im Versicherungsdeutsch so schön heisst: „Ein brennendes Haus kann man nicht mehr gegen Feuer versichern!“  Es gibt Krankheitsbilder, die eine BU Versicherung schlichtweg unmöglich machen. In diesem Fall werde ich Ihnen  das zu Beginn einer Beratung auch klar und deutlich sagen.

Zunächst einmal gilt es, zu prüfen ob eventuell bei den bisherigen (Do it Yourself)? – Versuchen Fehler gemacht wurden, die den angefragten Versicherer zu einer falschen Entscheidung gebracht haben. Passiert häufiger, als man denkt.

Dann ist zu klären, ob durch Versuche in der Vergangenheit bereits Spuren hinterlassen wurden – z.B. in der HIS (Hinweis und Informationssystem der deutschen Versicherungswirtschaft).

Danach ist immer erst einmal zu überprüfen (im Rahmen einer sog. Risikovoranfrage), ob nicht doch ein Versicherungsvertrag zu ganz normalen Bedingungen zu bekommen ist. Auch das geschieht häufiger, als man annehmen sollte.

Danach kann man immer noch versuchen, im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge oder über Aktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung fündig zu werden.

Der Fairness halber sei aber auch gesagt:
Es gibt keinerlei Erfolgsgarantie und ich bearbeite auch ausschließlich solche Fälle, bei denen  zu Beginn der Beratung alle Unterlagen und Fragebögen komplett eingereicht werden.

Ach ja: Die oben zitierte Option, Krankheiten einfach nicht anzugeben, ist definitiv keine Lösung!
Einfach formuliert: Dem Versicherer stehen die Beiträge zu, auch wenn er im Leistungsfall nicht zahlen muss, weil Sie falsche Angaben gemacht haben. Kein gutes Geschäft – zumindest nicht für Sie als Versicherten!

06187 - 90 29 89info@wolnitza.dePeterWolnitza