Oft gehörter Begriff, wenn es um Berufsunfähigkeitsversicherungen geht. Wenn fest steht, dass Sie in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr weiter arbeiten können, kann der Versicherer Sie unter Umständen auf eine andere, vergleichbare Tätigkeit verweisen, die Sie mit der verbliebenen Restgesundheit noch ausüben könnten. Dies Tätigkeit müsste mit Ihrer Erfahrung und Ausbildung vereinbar sein und Ihnen einen etwa gleichen Lebensstandard sichern können wie Ihr bisheriger Beruf. Zudem muss das soziale Image der beiden Berufe vergleichbar sein. Ob Sie den entsprechenden Verweisungsberuf überhaupt wollen, ob es den in Ihrer Region gibt oder ob sie letzten Endes diesen Beruf, diese Stelle überhaupt bekommen – all das spielt bei einer Abstrakten Verweisung keine Rolle. Es kommt nur darauf an, ob Sie theoretisch in der Lage wären, diesen Beruf auszuüben. Deswegen auch abstrakte Verweisung. Gelingt es dem Versicherer, einen solchen Nachweis zu führen, Sie auf eine andere Tätigkeit abstrakt zu verweisen, muss er keine Leistung erbringen – es sei denn er verzichtet in seinen Vertragsbedingungen auf die Möglichkeit einer solchen abstrakten Verweisung. Bei den von mir empfohlenen Versicherungstarifen ist das immer der Fall, es gibt hier keine abstrakte Verweisung.
TIPP: Suchen Sie in Ihren Vertragsbedingungen einmal nach Formulierungen wie z.b. „Eine abstrakte Verweisung erfolgt nicht/findet nicht statt“ oder „Wir werden nicht abstrakt verweisen“. Dann sind Sie vermutlich auf der sicheren Seite.

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